0 0 Kreuzweg Halde

Kreuzweg auf der Halde der Zeche Haniel

Der Kreuzweg an der Suedseite der Halde Haniel fuehrt an 15 Stationen den Berg hinauf. Diese bestehen aus Bergbaugeraetschaften der Zeche Prosper-Haniel, die allegorisch den Leidensweg Christi zeigen. Tafeln mit Zitaten aus der Arbeitswelt verbinden die Bibelgeschichte mit der Moderne und zeigen die enge Beziehung zwischen Bergbau und Kirche in der Region.Der Kreuzweg beginnt am Fuss der Halde mit der 1. Station.

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1.Station: Pilatus waescht seine Haende - Der Teufkuebel

Ein mit Steinen gefuellter Teufkuebel steht an der 1. Station des Kreuzweges. Im Bergbau nutzt man diese Gefaesse um anfallendes Gestein beim Herstellen eines Schachtes (Teufen) zu heben.

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2.Station:Jesus nimmt sein Kreuz auf sich - Der Bergekasten

An der 2. Station findet sich ein Bergekasten. Diese Stuetzkaesten aus aufeinander geschichteten Schwellen wurden im Innenraum mit Steinen (Bergen) ausgefuellt. Die Bergekaesten wurden vom Liegenden (Boden) bis zum Haengenden (Deckel) aufgeschichtet und bildeten eine „Mauer“ die den ausgekohlten Hohlraum vom Rest des Grubendebaeudes trennte. Diese Art der Streckentrennung ist heute nicht mehr ueblich.

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3.Station: Erster Fall – Der Gleitbogen

Der Gleitbogen an der 3. Station diente im Bergbau zum Streckenausbau. Durch seine Halbkreisform bietet er eine hohe Stabilitaet. Bei zu hoher Belastung ist der Bogen in der Lage nachzugeben. Die Profile schieben sich dann ineinander und werden nicht beschädigt.

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4.Station : Jesus begegnet seiner Mutter – Der Tonnenwagen

Ein mit Steinkohle gefuellter Tonnenwagen begegnet man an der 4. Station. Mit den gleisgebundenen Transportwagen wurde Kohle und anderes Schuettgut verladen.

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5.Station : Simon von Cyrene – Reibungsstempel mit Van-Wersch-Kappe

Im Strebausbau der 60er und 70er Jahre des vorherigen Jahrhunderts setzte man Reibungsstempel mit Van-Wersch-Kappe[1] ein. Als Van-Wesch-Kappen bezeichnet man die gezahnten Stahlgussstreben mit Gelenk. An der Oese konnte mit Bolzen ein weiteres Traegerelement befestigt werden. Sie dienten zur Abstuetzung des Haengenden (Decke) und ersetzten den Ausbau mit Holz und Bahnschienen. Durch Reibelemente kontrollierte man das Ineinanderschieben der zweiteiligen Metallstempel. Heute nur noch in Ausnahmefällen gebräuchlich. Allgemein werden statt Reibestempel Hydraulikstempel benutzt.

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6.Station : Veronika haelt das Schweisstuch – Der Tuerstockausbau

Bevor es den Bogenausbau gab nutzte man den Türstockausbau. Er ist die älteste bekannte Ausbauform im Bergbau. Die trapezförmige Konstruktion aus Holz oder Stahl stützte die Decke des Stollens. Er ist heute kaum noch gebräuchlich.

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7.Station: Zweiter Fall – Die Seilscheibe

Der zweite Fall wird symbolisch durch eine Seilscheibe dargestellt. Das Rillenrad diente zur Umlenkung des Förderseils.

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8. Station:Der Fahrungswagen Bei dem weißen Schienenfahrzeug handelt es sich um einen Fahrungswagen. In solchen Wagons fuhren die Bergleute mit der Grubenbahn zu ihren Arbeitsplatz Unter Tage ein.

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Station 9: Der Förderkorb Der Förderkorb an der 9. Station stellt bergbaugerätschaftlich den „Dritten Fall“ in der Prozession dar. Am Förderseil hängend dienen diese Gestelle als Aufzug, mit dem Personen, Förderwagen und Materialien im Schacht transportiert werden. ---------------------------------------------------------------------------

10.Station: Der Abbauhammer Um die Kohle aus dem Stoß (Wand) zu brechen benutzte man früher eine Hacke. Der druckluftbetriebene Abbauhammer erleichterte diese Arbeit. Bei der 10. Station des Kreuzweges steckt das Werkzeug im Ges

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11.Station: Annagelung – Der Walzenkörper

12.Station: Jesus stirbt am Kreuz – Kreuz aus Spurlatten

------------------------------------ < p align="center">13.Station: Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt – Der Kettenkratzförderer (Panzer)

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14.Station: Grablegung – Der Schildausbau

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15.Station XV. Auferstehung – Der Greifer

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